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Nachhaltigkeit basiert auf Überzeugung und resultiert in messbaren Werten

Wie jedes Unternehmen wollen und müssen wir wirtschaftlich erfolgreich sein. Gleichzeitig haben wir uns mit voller Überzeugung einer umwelt- und klimafreundlichen Produktion und dem nachhaltigen Wirtschaften verpflichtet. Nachhaltigkeit begreifen wir dabei als einen fortlaufenden Prozess, basierend auf den drei Säulen Ökologie, Ökonomie und Soziales.



Nachhaltigkeit

  • Corporate Social Responsibility Project
  • Jährlicher Nachhaltigkeitsbericht
  • Unterstützung internationaler Umweltprojekte
  • Jährlicher Report Corporate Carbon Footprint
  • Bezug von 100% Ökostrom an den Produktionsstandorten



Corporate Social Responsibility Project

Mit unserem Corporate Social Responsibility Project haben wir unsere Nachhaltigkeitsziele auf alle Unternehmensbereiche appliziert:

  • Verantwortung für unsere Produkte
  • Verantwortung für die Menschheit, unsere Nachkommen und unsere Tiere
  • Verantwortung für unseren Planeten

unter einem verantwortungsvollen Management durch

  • Optimierung unserer Kunststoffbeschaffung und unseres Fußabdrucks
  • Vermeidung von unnötigen Kartonelementen und Reduzierung unnötiger Verpackungen in unseren Werken
  • Maximierung des Gebrauchs von Recyclingstoffen
  • Optimierung des Energie- und Wasserverbrauchs u.v.m.

(unser CSR Report steht in Kürze hier zum Download bereit)




Der Umwelt zuliebe

2021 war die neue Milchverpackung von MinusL Frischmilch die nachhaltigste auf dem deutschen Markt:

  • 100%ig holzbasierter Karton
  • FSC-zertifiziert

FAQ

Die wichtigsten Fragen und Antworten

OMIRA berechnet jährlich seinen CO2-Ausstoß und lässt dies extern vom TÜV-Rheinland überprüfen und zertifizieren. Auf Basis der Daten aus dem Jahr 2019 beträgt der Fußabdruck unseres Unternehmens 65.638 Tonnen CO2-Äquivalente. Bereits in den Jahren zuvor haben wir eine Vielzahl von Schritten unternommen – insbesondere im Bereich Energieverbrauch -, um die Klimabelastungen zu reduzieren z.B. Eigenstromerzeugung durch Dampfturbinen, die in unseren Prozess integriert sind. Zudem haben wir unseren CO2-Ausstoß mit Hilfe von UN-Klimazertifikaten kompensiert und werden damit für die kommenden paar Jahre ein klimaneutral produzierendes Unternehmen sein.

Der CO2-Fußabdruck ist ein Maß für die Menge an Treibhausgasen (gemessen in CO2 -Äquivalenten), die direkt und indirekt, durch eine Aktivität eines Einzelnen, eines Unternehmens, einer Organisation oder eines Produkts entsteht. Er bezieht dabei die entstehenden Emissionen von Rohstoffen, Produktion, Transport, Handel, Nutzung, Recycling und Entsorgung ein. Der Grundgedanke des CO2-Fußabdrucks bzw. Carbon Footprints ist es demnach, eine Grundlage zu schaffen, auf der Einflüsse auf das Klima gemessen, bewertet und verglichen werden können. Dadurch können notwendige Minderungspotentiale erkannt, Maßnahmen erarbeitet und deren Wirksamkeit bewertet werden. Ziel ist es immer, den Klimawandel durch die treibhausgase zu stoppen.

Der „Corporate Carbon Footprint wird gemäß den international anerkannten Greenhouse Gas Protocol Corporate Standards durchgeführt.

In die Berechnung der Treibhausgasemissionen werden die sechs vom Weltklimarat IPCC und im Kyoto-Protokoll festgelegten Haupttreibhausgase Kohlendioxid (CO2), Methan (CH4), Distickstoffmonoxid (N2O), Fluorkohlenwasserstoffe (FKWs), Perfluorcarbone (PFCs) und Schwefelhexafluorid (SF6) einbezogen.

Nicht jedes der sechs Haupttreibhausgase ist gleichermaßen wirksam. Methan ist z. B. 23-mal so klimaschädlich wie CO2, Distickstoffmonoxid 310-mal und Schwefelhexafluorid sogar 14.000-mal. Um die Emissionen miteinander zu vergleichen, werden daher alle Treibhausgase auf CO2 umgerechnet. Man spricht dann von CO2-Äquivalenten. Die Umrechnung der erhobenen Verbrauchsdaten (wie z.B. Stromverbrauch oder Kraftstoffverbrauch) erfolgt mittels Emissionsfaktoren, die die Emissionen je Einheit (z.B. je Kilowattstunde Strom oder Liter Benzin) angeben.

Lösungen für den Klimawandel werden von Bürgern, Unternehmen, Regionen und Städten gefordert und zunehmend umgesetzt. Zu diesem Zweck wurde bereits 1997 mit dem Kyoto Protokoll ein völkerrechtlich verbindliches Abkommen geschaffen, das die Treibhausgasemissionen von einigen emissionsintensiven Branchen in Industrieländern reguliert.
Es gibt mehrere Möglichkeiten, den Klimawandel einzudämmen. Die wichtigsten Maßnahmen sind:

  1. Vermeidung von Treibhausgasemissionen durch maximale Energie- und Materialeffizienz, Veränderung der Konsumgewohnheiten, Bezug von regionalen Waren und regionale Wertschöpfungsketten;
  2. Energieerzeugung aus nachhaltigen erneuerbaren Energiequellen (Wind, Wasser, Sonne) anstelle von fossilen Energieträgern;
  3. Reduzierung von Treibhausgasen in der Atmosphäre durch sogenannte Kohlenstoffsenken. Hier wird CO2 aus der Luft beispielweise in Form von Biomasse oder in Böden gespeichert.

Der Treibhauseffekt ist ein globales Phänomen, da die Verteilung der Treibhausgase in der Atmosphäre in etwa gleich ist. Daher spielt es keine Rolle, wo auf der Welt Treibhausgase eingespart oder gespeichert werden. Im völkerrechtlich verbindlichen Kyoto Protokoll wurde daher festgelegt, dass sogenannte Klimaschutzprojekte, die Treibhausgasemissionen vermeiden oder speichern, dort stattfinden können, wo sie am wirtschaftlichsten sind. Daher finden viele Projekte in Schwellen- und Entwicklungsländern statt, weil hier das Potential der Einsparungen durch neue Technologien noch sehr hoch ist. Die Initiatoren der Klimaschutzprojekte – überwiegend erneuerbare Energieprojekte - erhalten für ihr Engagement Emissionsgutschriften, die in Form von Emissionszertifikaten gehandelt werden können. Außerdem trägt der Emissionshandel wesentlich zum Transfer von sauberen Technologien in Schwellen- und Entwicklungsländer und zu einer nachhaltigen (ökonomisch, ökologisch und sozial) Entwicklung der Region bei.

  • Sie leistet einen Beitrag zu den Zielen der Regierung, der Europäischen Union sowie der Vereinten Nationen.
  • Sie sensibilisiert  Mitarbeiter, Lieferanten und Kunden hinsichtlich des Umgangs mit endlichen Ressourcen. Dies beeinflusst positiv den Umgang mit Energie und sonstigen Ressourcen im Unternehmen und im Alltag der Menschen.
  • Aktuell ermöglicht dies eine Vorreiterrolle

Unsere Treibhausgasbilanz gibt einen transparenten Überblick über den Ausstoß von Treibhausgasemissionen bei der Produktion der OMIRA GmbH. Der Bericht bildet somit einen wichtigen Baustein im Klimaschutzengagement des Unternehmens. Auf Basis der ermittelten Werte kann das Unternehmen durch den Kauf einer entsprechenden Menge an UN-Klimazertifikaten für mehrere Jahre klimaneutral gestellt werden.

Die OMIRA GmbH hat Emissionsrechte von verschiedenen Wasserkraftprojekten in Bolivien, Brasilien, Chile, Guatemala, Peru, Philippinen und Vietnam gekauft. Zusätzlich wurden Emissionsrechte von drei Windkraftprojekten in China, Indien und Korea erworben.
Die Wasserkraftprojekte weisen eine Nutzleistung zwischen 14 MW und 300 MW aus. Die Projekte gehen mit einer Reihe sozialer, ökologischer und sozioökonomischer Vorteile einher, deren bedeutsamster die Substitution fossiler Energieträger durch erneuerbare Energieträger ist. Darüber hinaus, wird die erzeugte Energie in das nationale Netz eingespeist. Dies trägt wesentlich zur Stabilität der Stromversorgung bei, da aufgrund der langen Distanzen, die zu überbrücken sind, erhebliche Übertragungsverluste entstehen.
Die Windkraftprojekte befinden sich in einer Nutzleistungspanne zwischen 28 MW und 100 MW. Neben zahlreicher ökologischer, sozialer und sozioökonomischer Vorteile ist jedoch der bedeutsamste Nutzen der Anlage die Substitution fossiler (in erster Linie Kohlekraftwerke) durch erneuerbare Energieträger. Weiter steht der Technologietransfer im Vordergrund, der zum weiteren Ausbau erneuerbarer Energien beitragen soll. Zusätzlich dazu werden die installierten Turbinen meist vor Ort gefertigt, was lokale Arbeitsplätze schafft.

Die zukunftswerk eG hat die durch die OMIRA GmbH entstandenen CO2-Emissionen bilanziert und die entsprechende Anzahl an CO2-Zertifikaten auf einem Konto bei der UN stillgelegt. Dies ist insofern bedeutend, da die Stilllegung der erworbenen CO2-Zertifikate Voraussetzung für die Gestaltung und Vermarktung CO2-neutraler Unternehmen oder Produkte ist. Ohne Stilllegung könnte ein CO2-Zertifikat im freiwilligen Markt ggf. weiter gehandelt werden, wodurch keine zusätzliche Emissionsreduktion erreicht werden würde.

Nein. Der Begriff „Greenwashing“ bedeutet nämlich, dass den Verbrauchern im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit eines Unternehmens suggeriert wird, dass bei der täglichen Arbeit eine ökologische Philosophie berücksichtigt, gefördert und wahrgenommen wird. Oftmals verbirgt sich hinter der „grünen Philosophie“ ein reines Werbeversprechen, dem sich die Unternehmen jedoch nicht wirklich verpflichtet fühlen.
Wir bei OMIRA verrichten jedoch unsere tägliche Arbeit gemäß verschiedener Umwelt- und Sozialstandards, nach denen wir regelmäßig auditiert werden und einer Berichtspflicht unterliegen. Neben der Klimaneutralität umfassen diese Standards beispielsweise unsere ISO- und SEDEX Zertifizierungen, sowie sämtliche soziale Richtlinien für unsere Kunden, Zulieferer und Mitarbeiter. Einen detaillierten Überblick zu unseren Nachhaltigkeitsaktivitäten finden Sie auch in unserem Nachhaltigkeitsbericht.